Ablauf einer Trauerfeier

Die  Trauerfeier  findet im Regelfall innerhalb der ersten 2 – 5 Werktage  ab Sterbedatum statt. Die Angehörigen nennen einen Termin, an dem die Trauerfeier nach Möglichkeit stattfinden soll. Wir stimmen dann diesen Termin mit dem Geistlichen, dem freien Prediger und wenn gewünscht, mit dem Organisten ab und bestellen die Trauerhalle auf dem ausgewählten Friedhof.
 
Sowohl der musikalische Rahmen (z.B. Orgelspiel, CD, Live-Musik zur Trauerfeier etc.), als auch die gewünschten Dekorationen (z.B. Lorbeerbäume, Kranzständer, Blumen, Kerzenständer, Teelichte, Lebensbilder, etc.), werden nach den Wünschen der Angehörigen gestaltet.
 
Foto Kranz Das nebenstehende Bild zeigt einen Urnenkranz in Herzform, der von meiner Nichte Ariane Bolten anlässlich Ihrer Gesellenprüfung zur Floristin in Köln gefertigt wurde.
Das Requiem ist die Heilige Messe für Verstorbene und wird in der katholischen Kirche ihrer Gemeinde abgehalten.
Begräbnisfeier (genauer: „Kirchliche Begräbnisfeier“) nennen deutschsprachige Katholiken den römisch-katholischen Gottesdienst,  der die Bestattung des Leichnams oder der Asche eines verstorbenen Christen umrahmt oder vorbereitet.
 

 
In der Begräbnisfeier wird der Glauben an die Auferstehung der Toten und (im Unterschied zum evangelischen Aussegungsgottesdienst die fortdauernde Gemeinschaft (lat. communio) der lebenden und verstorbenen Christgläubigen bekannt und gefeiert. Kernelemente der Feier sind: Verkündigung des Wortes Gottes, Verabschiedung des Verstorbenen und Fürbitte für ihn bei Gott sowie die eucharistische  Kommunion.
Der Aussegnungsgottesdienst ist im Rahmen einer Bestattung der Gottesdienst, in dem eine christliche Gemeinde Abschied von einem Toten nimmt. Im Zentrum der Feier steht der Abschiedssegen.
 
In der Regel trifft sich die Gemeinde in einer Kirche, Kapelle oder Aussegnungshalle, die in Friedhofsnähe oder auf dem Friedhof steht. Oft steht dabei der Sarg oder die Urne mit den sterblichen Überresten des Toten vorne im Altarbereich oder unter einem Kreuz. Brennende Kerzen und feierlicher Blumenschmuck verleihen der Feier einen würdevollen Charakter.
 

 

 
Der Aussegnungsgottesdienst wird normalerweise von einem Geistlichen geleitet und enthält die Elemente
 
- Kirchenmusik
- Gebet
- Gesang der versammelten Gemeinde
- Lesungen aus der Bibel
- Kurze Predigt oder Ansprache
- Segen
- Glockengeläut
- Vater Unser
 
Der Aussegnungsgottesdienst endet meist mit dem Gang zur Ruhestätte (Gräberfeld, Urnenfeld), wo der Tote zur letzten Ruhe gebettet wird.
 

 
Trauerfeierlichkeiten und Beerdigungen finden meistens wochentags in den Vormittagsstunden statt.
Die Nutzung der Friedhofseinrichtungen kann auch an einem Samstag erfolgen, ist dann aber oftmals mit Mehrkosten verbunden.
Karl Schumacher Bestattungen